Lessons I learned: Fehler beim Surfen

Bei anderen sieht es immer so einfach aus. Obwohl ich mittlerweile bereits seit vier Jahren surfe – unregelmäßig zwar, aber immerhin – schleichen sich bei mir immer wieder die selben Fehler ein. Und es ist gar nicht so einfach, sich diese wieder abzugewöhnen. Aber Einsicht ist bekanntlich der erste Weg zur Besserung und solange ich weiß, was ich falsch mache, kann ich daran arbeiten. Hier sind meine Fehler beim Surfen:

Ich schaue beim Anpaddeln der Welle nicht nach hinten

Ich sehe eine Welle kommen und paddel wild drauf los und oft passiert es, dass ich mich umsonst ausgepowert habe. Mit einem kurzen Blick nach hinten während Du anpaddelst, kannst Du nicht nur checken ob und wo die Welle bricht. Du kannst auch sehen, ob noch jemand anderes in der Welle ist, der vielleicht sogar Priorität hat.

Apropos Anpaddeln: Wenn die Welle kommt, werde ich hektisch

Manchmal passiert es, dass ich hektisch werde. Ich will super schnell werden und gebe Gas. Dabei öffne ich dann – Gottseidank nur noch selten – meine Arme zu weit und paddle nur an der Oberfläche. Also ineffektiv, da nicht tief genug. Es hilft, den Oberkörper anzuheben und ins Hohlkreuz zu gehen. Das Paddeln fällt so viel leichter.

Mein Take Off ist zu langsam

Das ist ein wirklich großes Problem und etwas, an dem ich unbedingt arbeiten muss. Ich führe meinen Take Off in zwei Schritten durch und es dauert eine gefühlte Ewigkeit, bis ich endlich auf dem Brett stehe. An Land klappt es immer super mit dem aufspringen, aber auf Wasser ist es eine ganz andere Geschichte. Das einzige, was da hilft ist üben, üben, üben.

Ich starre auf die Nose und meine Füße

Wenn Du falsch auf dem Brett steht, kippst Du eh um. Da hilft es erst recht nicht auf die Füße zu starren. Im Gegenteil, das macht Dich oft noch unsicherer. Richte Deinen Blick nicht nach unten, sondern dort, wo Du hin willst, erst zum Horizont, dann zur Welle. Daran habe ich beispielsweise im letzten Urlaub gearbeitet und könnten diesen Fehler eigentlich gleich wieder von meiner Liste streichen.

Meine Arme hängen schlapp neben dem Körper

Meine Arme schlabbern ganz oft neben meinem Körper einfach nach unten. Das sieht einerseits echt affig aus. Andererseits ist es wichtig, die Arme mitzunehmen, wenn Du Deine Turns einleitest. Und wenn ich dann doch mal dran denke, klappt es – oh Wunder! – auch gleich viel besser.

Wenn es wacklig wird, richte ich mich auf

Der Mensch neigt dazu, sich aufzurichten, sobald die Balance nachlässt. Und das ist eigentlich total dämlich, denn nur wenn Du unten und locker in den Knien bleibst gewinnst Du an Stabilität zurück. Die Indos reden immer vom „Kack-style“, weil viele Europäer auf dem Board stehen, als würden sie gerade auf der Toilette sitzen. Achte mal drauf, es stimmt tatsächlich – also immer locker bleiben.

Wie schaffe ich es überhaupt zu surfen?

Oh, Oh, wenn ich mir die Liste so durchlese, bin ich echt erstaunt, dass ich überhaupt mal eine Welle surfe. Aber manchmal klappt es eben doch! Hier kommt der Beweis:

Fehler beim Surfen
… und manchmal klappt’s 🙂

Das Wichtigste ist sowieso dran zubleiben und Spaß zu haben. Und egal, wie viele Fehler Du machst, solange Du mit einem Lächeln aus dem Wasser steigst, ist alles gut.

Over to you: Welche Fehler unterlaufen Dir immer wieder auf dem Wasser? Wie gewöhnst Du Dir sie wieder ab?

stay stoked and hang loose

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.